Robert McLiam Wilson

Robert McLiam Wilson (born 1964 in Belfast) is a Northern Irish novelist. He studied at University of Cambridge. However he dropped out, and for a short time was homeless. This period of his life profoundly affected his later life and influenced his works.

Robert McLiam Wilson is a writer for Charlie Hebdo and is also the award-winning novelist behind Eureka Street and Ripley Bogle. This week he joined Jarlath to discuss how stealing from a library began an obsession with reading at a young age, the art of writing funny for books, falling in and out of love with Belfast as well as explaining the circumstances which saw him homeless while still a schoolboy.

Robert beautifully describes the current mindset of Paris where he now resides, the gentle soul which is at the heart of Charlie Hebdo and what he believes is the birth of humour in France.

McLiam Wilson has written three novels; Ripley Bogle (1989), Manfred’s Pain (1992) and Eureka Street (1996). Ripley Bogle is a novel about a homeless man in London. It won the Rooney Prize and the Hughes Prize in 1989, and a Betty Trask Award and the Irish Book Award in 1990. Eureka Street focuses on the lives of two Belfast friends, one Catholic and one Protestant, shortly before and after the IRA ceasefires in 1994. A BBC TV adaptation of Eureka Street was broadcast in 1999. He is also the author of a non-fiction book about poverty, The Dispossessed (1992), and has made television documentaries for the BBC.

Ripley Bogle, André Deutsch, 1989
Manfred’s Pain, Picador, 1992
The Dispossessed (with Donovan Wylie), Picador, 1992
Eureka Street, Secker & Warburg, 1996

OCCURSIO et INFAMIA: In Anfechtung und Schmach – Ein Psalm Davids vorgetragen von MINISTRY;

 

Ein Psalm Davids – „von den Rosen vorzusingen“. Hier von Al Jourgensen‘s Ministry, Industrial Metal, Chicago 1992

Gott, hilf mir; denn das Wasser geht mir bis an die Seele.  Ich versinke im tiefen Schlamm, da kein Grund ist; ich bin im tiefen Wasser, und die Flut will mich ersäufen. Ich habe mich müde geschrien, mein Hals ist heiser; das Gesicht vergeht mir, dass ich so lange muss harren auf meinen Gott. Die mich ohne Ursache hassen, deren ist mehr, denn ich Haare auf dem Haupt habe. Die mir unbillig feind sind und mich verderben, sind mächtig. Ich muss bezahlen, was ich nicht geraubt habe. 

Gott, du weißt meine Torheit, und meine Schulden sind nicht verborgen. Lass nicht zu Schanden werden an mir, die dein harren, Herr, HERR Zebaoth! Lass nicht schamrot werden an mir, die dich suchen, Gott Israels! Denn um deinetwillen trage ich Schmach; mein Angesicht ist voller Schande. Ich bin fremd geworden meinen Brüdern und unbekannt meiner Mutter Kindern. Denn der Eifer um dein Haus hat mich gefressen; und die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen. Und ich weine und faste bitterlich; und man spottet mein dazu. Ich habe einen Sack angezogen; aber sie treiben Gespött mit mir. Die im Tor sitzen, schwatzen von mir, und in den Zechen singt man von mir. 
Ich aber bete, HERR, zu dir zur angenehmen Zeit; Gott durch deine große Güte erhöre mich mit deiner treuen Hilfe. Errette mich aus dem Kot, dass ich nicht versinke; dass ich errettet werde von meinen Hassern und aus dem tiefen Wasser; dass  mich die Wasserflut nicht ersäufe und die Tiefe nicht verschlinge und das Loch der Grube nicht über mich zusammengehe. 
Erhöre mich, HERR, denn dein Güte ist tröstlich; wende dich zu mir nach deiner großen Barmherzigkeit und verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knechte, denn mir ist angst; erhöre mich eilend. Mache dich zu meiner Seele und erlöse sie; erlöse mich um meiner Feinde willen. Du weißt meine Schmach, Schande und Scham; meine Widersacher sind alle vor dir. Die Schmach bricht mir mein Herz und kränkt mich. Ich warte, ob es jemand jammere, aber da ist niemand, und auf Tröster, aber ich finde keine. Und sie geben mir Galle zu essen und Essig zu trinken in meinem großen Durst. 

Ihr Tisch werde vor ihnen zum Strick, zur Vergeltung und zu einer Falle. Ihre Augen müssen finster werden, dass sie nicht sehen, und ihre Lenden lass immer wanken. Gieße deine Ungnade auf sie, und dein grimmiger Zorn ergreife sie. Ihre Wohnung müsse wüst werden, und sei niemand, der in ihren Hütten wohne. Denn sie verfolgen, den du geschlagen hast, und rühmen, dass du die Deinen übel schlagest. Lass sie in eine Sünde über die andere fallen, daß sie nicht kommen zu deiner Gerechtigkeit. Tilge sie aus dem Buch der Lebendigen, dass sie mit den Gerechten nicht angeschrieben werden. Ich aber bin elend, und mir ist wehe. Gott, deine Hilfe schütze mich! 
Ich will den Namen Gottes loben mit einem Lied und will ihn hoch ehren mit Dank. Das wird dem HERRN besser gefallen denn ein Farre, der Hörner und Klauen hat. Die Elenden sehen’s und freuen sich; und die Gott suchen, denen wird das Herz leben. Denn der HERR hört die Armen und verachtet seine Gefangenen nicht. 
Es lobe ihn Himmel, Erde und Meer und alles, was sich darin regt. Denn Gott wird Zion helfen und die Städte Juda’s bauen, dass man daselbst wohne und sie besitze. Und der Same seiner Knechte wird sie ererben, und die seinen Namen lieben, werden darin bleiben.

Psalm 69

 

Der „Schluckauf“ oder die Musik des 13. Jahrhunderts. Video von Gabriel RUGET

Die Entdeckung der Mehrstimmigkeit; Gabriel RUGETS filmische Animation.

Illustrationen zu Dantes „Hölle“, Twomblys „Blumen“und Graffitis  mit Musik von Philippe de Vitry et Guillaume de Machaut aus dem 13. Jahrhundert. Toutes les images (à part les fleurs de Twombly) se réfèrent à l’Enfer de Dante. Celles qui contiennent du texte sont du mathématicien et architecte Manetti (mort en 1497) qui a établi des plans de  cet Enfer! Pour voir les textes, chercher sur Google images Manetti et Dante. Le Hoquetus est une forme musicale du XIIIème siècle, ou plusieurs voies se partagent en séquence une même mélodie. Le principal hoquet utilisé ici (le seul dans la version 2) est un anonyme interprété par le early music consort of London.

Illustrations ou repérages de l’Enfer de Dante, mêlés à des fleurs de Twombly plus quelques graffitis, et soutenus par l’ensemble de David Munrow interprétant un hoquetus anonyme (à peine trafiqué…), Philippe de Vitry et Guillaume de Machaut.

 

„Kindertotengeheimnis“ Video von GABRIEL RUGET

 

„Merci à Frédéric Pauvarel pour l’exceptionnel corpus photographique des fresques de la Villa des mystères. L’interprétation des Kindertotenlieder est celle de Kathleen Ferrier dirigée par Bruno Walter en 1954. L’espace entre les deux faces du vinyle est occupé par des sons construits à partir des Fragments instrumentaux de Contrapollinopolis (Ensemble Kérylos)… et par la contribution propre (!) de Linn Sondek/Audiocraft/Ortofon. Je remercie Madame Alix Barbet, archéologue, directeur de recherches au CNRS, pour m’avoir incité, au vu de compositions antérieures (La mort d’un ange, Las Meninas, Prodigal La Monte Young…), à utiliser les photos de Frédéric Pauvarel et la musique de l’ensemble Kérylos.“ Gabriel Ruget, Paris, 16.11.16

Generell entstehen Gabriel Rugets Videos durch die Verwendung großer Makros, insbesondere Collagen und Überlagerungen (Algorithmen). So entstehen auch die multiplizierten grafischen Gesten. Sie stehen im Kontext der einzelnen Intervention des Komponisten. Daher auch der „wiederkehrende “ Ton! Verwendete Softwares: Cycling’74 Max, Photoshop und Premiere Pro, Ableton Live, manchmal Maya.

Weitere Videos von GABRIEL RUGET unter look Vidéoprojets GABRIEL RUGET

 

Satt und Blau

bernadobaal satt und blau

Satt: gemästete Herzen am Schlachttag, maßlos bepackt, müde, trüb‘ belichtet, bequem.

Blau: unbestimmte Ferne der Weltecken, Erdrauch, nackt, berstend verschlossen, abgebalgt.

 

Lyrik, Literatur des 20. Jh., TB, ISBN: 9783925670589, Format oktav, 126 Seiten, Bielefeld 1992,12 €, Lieferung frei Haus.
"Belletristik der Woche", DIE ZEIT, 05.Juni 1992

 

Erfüllung

Sein Wille bestand seit Jahren darin, der Fülle seines Leibes Herr zu werden. Ihr Bestreben bestand seit Jahren darin, einen Teint zu finden, der einem Herrn gerecht würde. Nun haben beide, verzerrt zwar, aber annähernd ihr gewünschtes Aus-Sehen doch noch: Auf dem Sterbebett.

 

Potentialschwankungen

Es kam vor, dass er den Zugfahrplan mit der Getränkekarte verwechselte; irritiert suchte er nach den Abfahrtszeiten zwischen den Getränkepreisen.

 

Komödie, toujours

Ich verspeiste eine Pastete bei einem Glas Rotwein und sah nach DRAUßEN. Auf scheinbar sicher montierten Wegen, die zu den Orten der Quälerei führen, drücken sich, so gleich, so dumm, so üblich, Menschen, begleitet von Hunden, aneinander vorbei. Unverständlich, dass sie nicht lieben … Was? Zersplitterung, Regen, dicht und kräftig. Kälte und keine andren Menschen, Aufgabenlosigkeit, Bettlägerigkeit, Schlaflosigkeit. Statt dessen arrangieren sie auf einem großen Platz mühevoll ihr PARKEN.   

 

 

 

Wiener Anus

„Es hat hier und nur hier sein müssen, sagt man, dass die Psychoanalyse erfunden wurde. Wo, wie in Wien, die Innenstadt von einer Ringstraße umgürtet wird, auf welcher die Trambahnlinie Numero 1 im Uhrzeigersinn und die Trambahnlinie Numero 2 in Gegenrichtung rundum spuren, da erblickt, wer in Fahrtrichtung schaut, sich vorauseilend quasi von hinten. Die Wiederkehr des Verdrängten passiert also in jedem Fall, frontal oder a tergo. (Geschlechtsverkehr von hinten; B.S.)“ schreibt Chris Bader – alias Christiane Zintzen in „Einfach hinlegen?“ , DU 771 , 2006

Quelle: ÖPNV Wien

Liebe Deinen Nächsten? une demande d’idéal!

Heinrich Heine, sagt Sigmund Freud, sei es gestattet, eine „schwer verpönte psychologische Wahrheit … zu gestehen“ . In diesem Zusammenhang sei auf den Auszug aus Freuds „Unbehagen in der Kultur“ hingewiesen, der hier unter think zu finden ist; Heine scherzt also in einem Aphorismus folgendermaßen:

„Ich habe die friedlichste Gesinnung. Meine Wünsche sind: eine bescheidene Hütte, ein Strohdach, aber ein gutes Beet, gutes Essen, Milch und Butter, sehr frisch, vor dem Fenster Blumen, vor der Tür einige schöne Bäume, und wenn der liebe Gott mich ganz glücklich machen will, lässt er mich die Freude erleben, dass an diesen Bäumen etwa sechs bis sieben meiner Feinde aufgehängt werden. Mit gerührtem Herzen werde ich ihnen vor ihrem Tode alle Unbill verzeihen, die sie mir im Leben zugefügt – Ja, man muss seinen Feinden verzeihen, aber nicht früher, als bis sie gehenkt worden.“

Zitiert von Sigmund Freund in der Fußnote I seines Textes über das Unbehagen in der Kultur, Fischer TB 6043, 1971, S.101 unten; desweiteren: Heinrich Heine, Lutetia? Berichte über Politik, Kunst und Volksleben, Gedanken und Einfälle, Aufbau-Verlag, Bd. 4, 13. Auflage, 1974
 

Kreuzzugaufruf Bernhards von Clairvaux an die Deutschen, 1147.

Im Gebiet von Troyes wird am 11. April 1147 ein Schreiben, die Bulle Divini dispensatione des Papstes Eugens III., ausgefertigt. In dieser Urkunde billigt das Oberhaupt der Christenheit den Kreuzzug gegen die heidnischen Elbslawen: Wenden, Ranen, Pruzzen und Obotriten östlich der Elbe. Als Ziel des Kreuzzugs nennt der Oberhirte: Unterwerfung der Heiden unter die christliche Religion. Unter Androhung der Exkommunikation verbietet er der Heeresführung des Kreuzzugs, einem Heiden, der gegen Geld im alten Unglauben verharren will, diese Abgeltung zu erlauben: Taufe oder Tod!

Die wichtigsten Heerführer: Die Herzöge Heinrich der Löwe, Albrecht der Bär, Konrad von Zähringen sowie die Bischöfe von Bremen, Hamburg, Magdeburg, Brandenburg, Halberstadt, Havelberg, Merseburg, Münster, Verden, Olmütz und der Abt von Corvey.

Der sogenannte „Wendenkreuzzug“ konzentriert sich auf das heutige Gebiet Mecklenburg-Vorpommerns und benachbarte Gebiete. Sein Beginn datiert vom 13. April 1147 mit der erwähnten Bulle Papst Eugen III. Bis zum Aufmarsch der Truppen wird die Propaganda verschärft. Eugen III. beauftragte den Zisterzienserabt und sprachgewaltigen Rhetoriker Bernhard von Clairvaux mit den Propagandapredigten. Dessen Motte lautet: „Im Tod des Heiden sucht der Christ seinen Ruhm …“.

Den jungen, christlichen Kriegern, die sich auf den väterlichen Burgen langweilen, die Tage sinnentleert beim Würfeln und Karten spielen verplempern, sich aus Langeweile und Übermut bei Fehden und Turnieren gegenseitig erschlagen, gewährt der Papst einen leichteren Weg in Unsterblichkeit und Paradies. Wenn sie sich an dem Kreuzzug gegen die Heiden beteiligen, erhalten sie einen großzügigen Sündenablass. Im August 1147 bricht ein vom Kreuzzugsgedanken begeistertes, jugendliches Ritterheer von Magdeburg aus nach Osten zur blutigen Pruzzenfahrt auf.

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Francisco Ribalta (1565-1628), „Christus und der Hl. Bernhard“, Museo del Prado, Madrid
Der Kreuzzugaufruf Bernhards von Clairvaux an die Deutschen, 1147.

„Was tut ihr, tapfere Männer? Was tut ihr, Diener des Kreuzes? So wollt ihr das Heiligtum den Hunden und die Perlen den Säuen geben? Wie viele Sünder haben dort ihre Sünden mit Tränen gebeichtet und Verzeihung erlangt, seit das Schwert der Väter den Heidenunrat hinausgeworfen hat? Der Böse sieht das und schaut scheel darauf; er knirscht mit den Zähnen und erbleicht; er rührt die Gefäße seiner Bosheit und wird gewiss weder Zeichen noch Spur von so viel Frömmigkeit übriglassen, wenn er jemals – Gott verhüte es – stark genug wird, jenes Allerheiligste zu gewinnen. Das wäre dann für alle künftigen Zeiten ein unheilvoller Schaden; für dies Geschlecht aber, dies ganz unfromme, wäre es unendliche Scham und all ewiger Vorwurf. Weil euer Land an tapferen Männern fruchtbar ist und kräftig durch die Fülle seiner Jugend – wie denn durch alle Welt euer Preis geht, und der Ruhm eures Heldentums die ganze Erde erfüllt hat – so gürtet auch ihr euch mannhaft und ergreift die glücklichen Waffen im Eifer für Christi Namen. Enden möge jene Ritterart, nein, Ritterunart von ehedem, nach der ihr einander zu werfen, einander zu verderben pflegt und einer den andern umbringt. Welche grausame Lust reizt die Unseligen, dass sie mit dem Schwert den Körper ihres Nächsten durch bohren und vielleicht seine Seele mit ins Verderben stürzen! Auch der Sieger kommt jedoch nicht davon; auch durch seine Seele fährt ein Schwert, wenn er über eines Feindes Tötung sich freut. Wahnsinn ist es, nicht Mut, solch einem Unrecht zu frönen; keiner Kühnheit, sondern nur der Betörtheit soll man es zuschreiben. Du tapferer Ritter, Du Mann des Krieges, jetzt hast Du eine Fehde ohne Gefahr, wo der Sieg Ruhm bringt und der Tod Gewinn. Bist Du ein kluger Kaufmann, ein Mann des Erwerbs in dieser Welt – einen großen Markt sage ich Dir an; sieh zu, dass er dir nicht entgeht. Nimm Kreuzeszeichen, und für alles, was du reuigen Herzens beichtest, wirst du auf einmal Ablass erlangen. Die Ware ist billig, wenn man sie kauft; und wenn man fromm für sie bezahlt, ist sie ohne Zweifel das Reich Gottes wert ….

Im Übrigen, Ihr Brüder, mahne ich euch, und nicht nur ich mahne euch, sondern Gottes Apostel mit mir, dass nicht jedem Geiste zu trauen sei. Wir haben mit Freuden vernommen, wie der Eifer Gottes in euch glühe, aber immer ist es nötig, dass die Bändigung durch die Vernunft nicht fehle. Nicht die Juden soll man verfolgen, nicht sie totschlagen, nicht einmal sie verjagen. Befragt darum die Heilige Schrift … Lebendige Zeichen sind sie uns, die Passion des Herrn darstellend. Deswegen sind sie in alle Gegenden zerstreut; denn während sie die gerechte Strafe für ihre Missetat leiden, sollen sie Zeugen unserer Erlösung sein.-

Auch daran müsst ihr, liebste Brüder, erinnert sein, dass keiner etwa im Drang, euch allen voran zu sein, mit seinem Auszug dem Reichsheer zuvorzukommen suche – keiner unterstehe sich dessen. Und wenn er vorgibt, er sei von uns gesandt, so ist es nicht wahr; und wenn er Briefe zeigt, als hätte er sie von uns, so sollt ihr sagen, die Briefe seien falsch, wo nicht erschlichen. Kriegsgewohnte und kriegskundige Männer soll man zu Führern wählen, und auf einmal soll das Heer des Herrn aufbrechen, damit es überall Kraft habe und von niemand Gewalt erleiden kann. Es war nämlich in dem früheren Zug … ein Mann mit Namen Peter, von dem auch ihr gewiss oft gehört habt. Der brachte das Volk, das ihm vertraut hatte, in solche Gefahren, dass niemand oder doch nur die wenigsten entrannen, die andern verdarben durch Hunger oder Schwert. Und deshalb ist sehr zu fürchten, wenn ihr ähnlich handelt, dass es euch auch ähnlich ergehe. Davor bewahre euch Gott, der auf ewig gesegnet ist. Amen.“

Quelle: A. Läpple, Kirchengeschichte in Dokumenten

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Eroberungsgebiete, „Germania slavica“, grün-gelb, 1100-1400 (Osadnictwo_niemieckie_na_wschodzie)